Mammographie / Galaktographie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Mithilfe dieser Untersuchung können wir die Struktur Ihres Brustgewebes sichtbar machen und krankhafte Veränderungen, die sich nicht ertasten lassen, sehr gut beurteilen.

In unseren Röntgenzentren in Bremen Vegesack und an der Sonneberger Straße arbeiten unsere erfahrenen radiologisch-technischen Assistentinnen und Assistenten mit den neuesten Geräten. Sie sind immer darauf bedacht, bei dieser anspruchsvollen Untersuchung die beste Bildqualität für Sie zu erreichen, um einen möglichen Brustkrebs so früh wie möglich zu erkennen.

Wir bieten sowohl die sogenannte kurative Mammographie an, bei der wir einen auffälligen Befund weiter abklären, als auch die Vorsorge bei familiären Brustkrebserkrankungen sowie die Tumornachsorge.

Vorbereitung

Bei der Mammographie handelt es sich um eine ambulante Untersuchung, auf die Sie sich nicht speziell vorbereiten müssen. Sie sollten lediglich Ihren Schmuck ablegen, der die Brust bei der Untersuchung überdecken könnte.

Die Mammographie ist sowohl in Bezug auf die technische Ausführung als auch im Hinblick auf die Befundung eine der anspruchsvollsten Röntgenuntersuchungen in der Radiologie. Deshalb sind gerade in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen worden, die Erkennung von Brustkrebs durch stetige Qualitätssicherung zu verbessern. Wenn Sie heute in Deutschland zu einer Mammographie gehen, können Sie von einer sehr guten Gerätequalität ausgehen. Jedoch sind besonders bei der Mammographie die Geräte nur ein Teil des Systems. Wichtiger noch ist die Erfahrung und das Können der radiologisch-technischen Assistentinnen und Assistenten, um in jedem individuellen Fall eine optimale Bildgebung zu erzielen.

Tipps der Expertinnen und Experten:

  • Benutzen Sie vor Ihrem Mammographie-Termin kein Deodorant und keine Körperlotion. Sie können Rückstände auf Ihrer Haut hinterlassen, die die Bildqualität negativ beeinflussen.
  • Ziehen Sie bequeme Kleidung an, die Sie leicht ablegen können. Für die Mammographie müssen Sie sich bis zur Taille entkleiden.

Durchführung

Vor der Untersuchung füllen Sie einen Fragebogen aus, auf dem wir z. B. Ihre persönlichen Daten, eventuelle Vorerkrankungen oder bekannte Brustkrebserkrankungen in der Familie abfragen. Das hilft uns sehr, Ihre Aufnahmen richtig zu bewerten.

Bei der digitalen Mammographie setzen wir eine spezielle Röntgenröhre mit besonders „weicher“ Strahlung sowie ein darauf abgestimmtes Speichermedium ein. Dadurch erreichen wir eine optimale Darstellung auch feiner Strukturen.

Für die Untersuchung wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt und dabei möglichst flach zusammengedrückt (Kompression). Je stärker wir das Gewebe komprimieren, umso geringer ist die Röntgenstrahlung, die benötigt wird. Und umso besser sind schließlich die Aufnahmen der Brust. Manche unserer Patientinnen spüren bei der Kompression keine oder nur sehr geringe Druckschmerzen. Für andere ist die Untersuchung sehr unangenehm. Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen an einer optimalen Bildgebung. Denken Sie daran: Ihre Anstrengungen lohnen sich.
Haben Sie die Untersuchung selbst geschafft, warten Sie noch einen Augenblick, bis wir die Bilder ausgewertet haben und sie gemeinsam mit Ihnen besprechen.

Galaktographie

Tritt bei Ihnen blutige oder bräunliche Flüssigkeit aus einer Brustwarze, kann eine krankhafte Veränderung der Milchgänge oder – in seltenen Fällen – ein Tumor vorliegen. In den meisten Fällen ist der Ausfluss harmlos. Wenn sich die Ursache der Sekretion nicht durch eine Mammographie und Sonographie klären lässt, bieten wir zur weiteren Abklärung die sogenannte Galaktographie (Darstellung der Brustdrüsengänge) an. Dabei injizieren wir langsam und vorsichtig Kontrastmittel in den betroffenen Milchgang und führen dann eine Mammographie durch.

Sie sitzen währenddessen bequem auf einem Stuhl. Spüren Sie bei der Kontrastmittelinjektion einen zunehmenden Druck, ist das ein Zeichen für die komplette Füllung des Gangsystems. Je nach persönlicher Empfindlichkeit kann das etwas unangenehm sein. Richtige Schmerzen sollten jedoch nicht auftreten. Während der Mammographie verbleibt die Kanüle im Ausführungsgang, damit wir bei einer eventuell nötigen weiteren Füllung nicht erneut sondieren müssen. Ist die Aufnahme entwickelt und alles gut gefüllt, wird die Kanüle entfernt. Auch diesen Befund besprechen wir im Anschluss gemeinsam mit Ihnen.

Wenn Sie nicht erst vor Kurzem eine Mammographie gemacht haben, wird diese immer vor einer Galaktographie angefertigt.

Lässt sich bei der Untersuchung kein Sekret ausdrücken, können wir sie nicht durchführen. In diesem Fall vereinbaren wir einen neuen Termin, wenn der Flüssigkeitsaustritt wieder zunehmen sollte.

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