PET bedeutet Positronen-Emissions-Tomographie. Hierbei werden durch Einsatz schwach radioaktiver Substanzen (Radiopharmaka) aussagekräftige Bilder biochemischer Funktionen des menschlichen Körpers gewonnen. Bei PET/CT wird die PET systemtechnisch mit der viel besser ortsauflösenden Computertomographie (CT) in einem Gerät kombiniert. Man erhält so gleichzeitig Informationen zu Stoffwechselfunktionen und zur Anatomie. Dadurch wird die schnelle und genaue Lokalisierung und Beurteilung von gesundem und krankem Gewebe möglich.
Ein PET-Scanner besteht aus einem Ring von Detektoren, die die emittierte Strahlung des Patienten messen, einem beweglichen Lagerungstisch und einem Computersystem zur Bildberechnung. Beim PET/CT sind im Ring zusätzlich der Röntgengenerator und der Detektor des CT untergebracht. Die Untersuchung wird mit einem Computer gesteuert. Die gesammelten Informationen werden im Computer zu funktionellen PET-Bildern (farbig) und anatomischen CT-Bildern (schwarz-weiss) umgerechnet, die dann separat oder überlagert an Monitoren dargestellt werden.