Zunächst werden Ihnen Radiopharmakon und Kochsalzlösung intravenös verabreicht. Nach einer Wartezeit von ca. 1 Stunde, in der sich das Radiopharmakon im Körper verteilt, werden die Aufnahmen gestartet. Im Falle einer PET/CT-Untersuchung erhalten Sie gewöhnlich auch ein Röntgenkontrastmittel. Während der eigentlichen Aufnahmen liegen Sie auf dem Lagerungstisch und werden in den kurzen, weiten Kameraring gefahren. Hier erfolgt die Registrierung der Strahlung des Radiopharmakons mit dem PET-Detektor und der Röntgenstrahlung mit dem CT-Detektor.
Nach dem Aufklärungsgespräch wird Ihnen eine Verweilkanüle in eine Armvene gelegt. Hierüber wird nach einer kurzen Ruhephase eine sehr geringe Menge des radioaktiv markierten Zuckers (FDG) injiziert. Zusätzlich wird meist eine Infusion (Tropf) mit physiologischer Kochsalzlösung gegeben, um Nieren und Harnwege optimal zu spülen.
Die Ruhephase vor und nach der FDG-Injektion verbringen Sie möglichst entspannt auf einer bequemen Liege. Nach einer Wartezeit von ca. 1 Stunde, in der sich das Radiopharmakon im Körper verteilt, werden die Aufnahmen gestartet. Die eigentliche Untersuchung dauert je nach Umfang der Aufnahmen und der Körperlänge des Patienten ca. 25-30 Minuten.
Nach Lagerung auf der Untersuchungsliege wird zunächst die CT-Untersuchung, z.B. als Niedrigdosis-CT des Körperstammes durchgeführt (Dauer 30 Sekunden). Je nach Fragestellung kann auch ein diagnostisches CT in höchster Qualität mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werde. Die intravenöse Gabe des iodhaltigen Kontrastmittels erfolgt über die bereits liegende Verweilkanüle.
Für eine diagnostische CT-Untersuchung des Bauchraumes (Abdomen-CT) wird in der Regel zusätzlich ein Darm-Kontrastmittel verabreicht. Diese Trinklösung wird Ihnen dann in der Ruhephase vor der PET/CT-Aufnahme gegeben.
Wenn die PET/CT-Untersuchung zur Bestrahlungsplanung benutzt werden soll, so wird die Aufnahme in Bestrahlungsposition und ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfen durchgeführt.