Bei der Mammographie wird eine spezielle Röntgenröhre mit besonders "weicher" Strahlung und ein darauf abgestimmtes Film-Folien-System verwendet. Hierdurch wird eine optimale Darstellung auch feiner Strukturen gewährleistet. Die Brust ist aber aufgrund ihrer Kegelgrundform eigentlich für eine homogene Abbildung aller Abschnitte denkbar ungeeignet. Deshalb muss die Brust während der Aufnahme zusammengedrückt werden ("Kompression"), damit alle Anteile möglichst gleich dünn sind. Je dünner das durchstrahlte Gewebe, desto geringer ist auch die benötigte Dosis und somit die potentielle Schädigung durch die Röntgenstrahlung. Zusätzlich sind die Aufnahmerichtungen, die Projektionen, streng normiert und müssen innerhalb geringer Grenzen eingehalten werden.
All diese eher abstrakten physikalischen Argumente führen dazu, dass Sie zusammen mit der Assistentin an einer ordentlichen Aufnahme auch ordentlich arbeiten müssen. Manche Frauen haben dabei keine oder nur geringe Druckschmerzen, andere erleben dies als äußerst unangenehm. Denken Sie bitte immer daran, dass sich hier wirklich jede Anstrengung lohnt.
Wenn Sie dies alles hinter sich gebracht haben, besprechen wir die Bilder und den Befund mit Ihnen. In der Wartezeit für die Filmentwicklung füllen Sie bitte den Fragebogen aus, den Ihnen die Assistentin aushändigt. Sie helfen uns damit, Ihre Mammographien korrekt zu befunden.