Das MR/PET vereint zwei der modernsten Technologien der klinischen Bildgebung: Magnetresonanztomographie und Positronen-Emissions-Tomographie.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das insbesondere in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Morphologie und Funktion der verschiedenen Gewebe und Organe des menschlichen Körpers mittels Magnetfeldern und Radiowellen angewandt wird.
PET bedeutet Positronen-Emissions-Tomographie. Hierbei werden durch Einsatz schwach radioaktiver Substanzen (Radiopharmaka) aussagekräftige Bilder biochemischer Funktionen des menschlichen Körpers gewonnen.
Erstmals ist es möglich, die Vorteile der morphologischen und funktionellen MR-Diagnostik mit den Vorteilen der molekularen PET-Bildgebung simultan in einer Untersuchung zu kombinieren. Zum einen erwirkt die Reduzierung der Untersuchungszeit auf ca. die Hälfte eine Verbesserung des Patientenkomforts. Zum anderen erhöht die zeitgleiche Erfassung und somit 100%ige Überlagerung der Bilddaten die diagnostische Sicherheit als Grundlage der individualisierten Therapie.
Gegenüber dem PET/CT werden nicht nur die bildgebenden Vorteile der Magnetresonanztomographie genutzt. Durch den Verzicht auf das CT wird auch die Strahlendosis deutlich reduziert, so dass das MR/PET insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene alternativlos ist. Durch neuartige PET- Kristalldetektortechnologie wird