Nach dem Aufklärungsgespräch wird Ihnen eine Verweilkanüle in eine Armvene gelegt. Hierüber wird nach einer kurzen Ruhephase eine sehr geringe Menge des radioaktiv markierten Zuckers (FDG) injiziert. Zudem wird meist eine Infusion (Tropf) mit physiologischer Kochsalzlösung gegeben, um Nieren und Harnwege optimal zu spülen. Die Ruhephase vor und nach der FDG-Injektion verbringen Sie möglichst entspannt auf einer bequemen Liege. Die eigentliche Untersuchung wird ca. 1 Stunde nach der FDG-Injektion begonnen.
Während der Untersuchung müssen Sie entspannt und ruhig auf dem Untersuchungstisch liegen, in aller Regel auf dem Rücken.
Mitunter ist die zusätzliche Gabe eines MR-Kontrastmittels über eine Armvene nötig, um die Aussagekraft der Organdarstellung zu erhöhen. Dieses Kontrastmittel ist eine stabile Gadoliniumverbindung (chemisch: seltene Erden), die im Körper nicht verstoffwechselt und über die Nieren ausgeschieden wird.
Bei Nierenfunktionseinschränkungen muss die Kontrastmittelgabe im Einzelfall indiziert und restriktiv angewendet werden. Da es kein Jod enthält, ist eine Gabe auch bei Schilddrüsenerkrankungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion) möglich. Ebenso stellen Medikamente zur Behandlung erhöhter Blutzuckerspiegel (Diabetes mellitus) keine Gegenanzeige dar, Gadolinium kann hier jederzeit verabreicht werden.
Im Gegensatz zu jodhaltigen Kontrastmitteln sind allergische Reaktionen auf die Gadoliniumverbindung äußerst selten. Sollte sich eine Überempfindlichkeit zeigen, kann diese in der Regel mit der Gabe antiallergisch wirkender Medikamente behandelt werden.
Die MRT-Untersuchung und die PET-Untersuchung wird zeitgleich durchgeführt, es entsteht also keine zusätzliche Untersuchungszeit. Insgesamt benötigen wir in der Regel etwa 30 Minuten. Bei Ganzkörper-Untersuchungen bewegt sich der Untersuchungstisch abschnittsweise mit Ihnen in das Aufnahmefeld in der MR-Röhre. Sie stehen während der gesamten Untersuchung in akustischem und meist auch optischem Kontakt zu uns, mitunter sind kurze Messungen in Atemstillstand nötig, so dass Sie hierfür kurze Atemkommandos erhalten.