Die mathematischen Grundlagen der heute vielfach in der medizinischen Diagnostik angewendeten Computertomographie wurden bereits 1917 durch den österreichischen Mathematiker Johann Radon entwickelt.
In den 60er Jahren führte Allan M. Cormack Studien über die Absorption von Röntgenstrahlen durch die verschiedenen menschlichen Gewebe durch und entwickelte wiederum mathematische Methoden und postulierte, dass auch sehr geringe Absorptionsunterschiede darstellbar sind.
Im Jahr 1969 realisierte der Elektrotechniker Godfrey Hounsfield den ersten Computertomographen als Prototyp. Hounsfield war angestellter Elektrotechniker bei der Firma Electric and Musical Industries (EMI) in Hayes, Middlesex. Bei diesem Prototypen dienten noch Isotopen als Strahlenquelle und die Untersuchungszeit betrug 9 Tage.
Die erste CT-Aufnahme des Menschen wurde 1971 angefertigt und bereits ein Jahr später wurde der erste Computertomograph (EMI Mark 1) zur klinischen Anwendung an das Atkinson Morley Hospital in London verkauft, 60 weitere folgten bis 1974.
Im Jahre 1979 erhielten Allan M. Cormack und Godfrey Hounsfield gemeinsam den Nobelpreis für Medizin.