PET:
Bei der PET wird einfache chemische Verbindung (z.B. Glukose) mit einer radioaktiven signalgebenden Substanz (Tracer, z.B. Fluor-18-Nuklid, 18F) zu einem Radiopharmakon (FDG: Fluor-Deoxyglucose) gekoppelt und dem Patienten injiziert. Das Radiopharmakon reichert sich in Organen und Geweben mit gesteigertem Stoffwechsel an. Das Nuklid zerfällt unter Abgabe eines Positrons (e+), welches mit einem Elektron der Umgebung zu zwei Gamma-Quanten rekombiniert. Diese Gamma-Strahlung wird mit einer Ortsgenauigkeit von ca. 5 mm von den Detektoren des PET registriert und computertechnisch in Schwärzungsbilder umgewandelt. Mit FDG z.B. können besonders Tumoren mit ihrem erhöhten Zuckerstoffwechsel sichtbar gemacht werden.
PET/CT:
Kombiniert man PET und CT in einem System (BIOGRAPH von Siemens), erhält man biochemisch-funktionale und anatomisch-morphologische Informationen in nur einem Untersuchungsgang. Es können PET- und CT-Aufnahmen aus unterscheidlichen Systemen kombiniert werden, das Untersuchungsergebnis wird jedoch ungenauer als das der gemeinsamen Registrierung in PET/CT-Systemen. PET/CT wird heute besonders eingesetzt in der Tumordiagnostik (Primärdiagnostik, Untersuchung möglicher Metastasierung, Therapiekontrolle), bei der Diagnose koronarer Herzerkrankungen, bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und bei der Nierenfunktionsanalyse.
Quelle: Siemens Medical Solutions